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Einknopf-Sakko

Ein-Knopf-Sakko

Bei einem Ein-Knopf-Sakko ist der Knopf sehr tief angesetzt, wodurch sich ein langes schmales Revers ergibt. Der Blick wird automatisch auf die Bauchregion gezogen, die über und unter dem Knopf ins Spotlight gesetzt wird. Deswegen ist das Ein-Knopf-Sakko für Herren mit Bauchansatz weniger geeignet. Sportliche oder sehr schlanke, kleinere bis mittelgroße Männer können hingegen in einem Ein-Knopf-Sakko einfach nur umwerfend aussehen, wenn sie die richtige Größe wählen. Das Sakko darf am Knopf weder spannen noch zu weit sein. Zwei bis drei Finger sollten darunter Platz finden. Die Schulterpartie sollte exakt mit dem Oberarm abschließen. Die Ärmel sollten bei leicht angewinkeltem Arm bis zum Handgelenk reichen.

Zweiknopf-Sakko

Zwei-Knopf-Sakko

Mit dem Zwei-Knopf-Sakko ist man im Business wie auch beim Dinner oder auf formellen Anlässen immer korrekt gekleidet. Außerdem steht es fast jedem. Das Zwei-Knopf-Sakko ist ein Einreiher mit zwei Knöpfen, von denen der obere geschlossen ist und nur beim Hinsetzen geöffnet wird. Ob man den zweiten Knopf offen trägt, ist Geschmackssache, wird aber geraten. Durch den Schnitt werden Proportionen kaschiert, die nicht dem Gardemaß entsprechen, da der tiefe Ausschnitt den Oberkörper streckt und schlanker aussehen lässt. Besonders schlanke und sportliche Herren sollten ihre Formen nicht darin verstecken, sondern zu einem Zwei-Knopf-Sakko mit Taillenschnitt greifen. Dieser Anzugjackenklassiker kann auch hervorragend mit einer Weste kombiniert getragen werden.

Dreiknopf-Sakko

Drei-Knopf-Sakko

Das Drei-Knopf-Sakko sitzt vorteilhaft, wenn Sie groß und schlank sind oder einen langen Oberkörper haben. Durch die drei Knöpfe werden die Länge des Revers optisch verkürzt und der Blick auf Kragen und Krawatte gelenkt. Die Schulternaht sollte mit Ihrem Oberarmansatz abschließen, die Ärmel bei etwas angewinkeltem Arm bis zum Handgelenk reichen und die Länge Ihr Gesäß verdecken. Die Tragweise ist bei diesem Sakko jedoch ebenso entscheidend: Ist das Revers scharf geschnitten und endet sichtbar oberhalb des ersten Knopfes, wird nur der obere Knopf geschlossen. Hat das Sakko ein rollendes Revers, wird auch der mittlere Knopf geschlossen. Bei beiden Schnitten werden alle Knöpfe nur beim Hinsetzen geöffnet.

ZweireiherSakko

Zweireiher-Sakko

Der Zweireiher ist mit zwei parallelen Knopfreihen versehen und reicht bis unterhalb des Gürtels, weswegen er besonders für kleinere Männer geeignet ist. Herren mit einem etwas breiteren Gesäß sollten allerdings lieber zu einem Zwei-Knopf-Sakko greifen, um den Blick nicht dorthin zu lenken. Es gibt kein anderes Sakko, das mehr konservative Seriosität ausstrahlt. In seiner modernen Form ist der Zweireiher leicht tailliert geschnitten. Dieses Sakko ist das einzige, das auch beim Hinsetzen geschlossen bleibt und somit ein Bäuchlein jederzeit geschickt kaschiert. Der einzige Knopf, der beim Zweireiher geöffnet belieben darf, ist der unterste Knopf – egal, ob das Sakko dort mit zwei oder drei Knöpfen ausgestattet ist.

Comfort-Fit

Comfort Fit

Der so genannte Comfort Fit ist ein Schnitt, der ein sehr bequemes Tragen ermöglicht. Hier engt nichts ein, weswegen er auch als Regular Fit oder Loose Fit bekannt ist. Sakkos und Hemden im Comfort Fit liegen auf der Schulterpartie auf und umspielen so gerade herabfallend elegant die Figur. So können Bäuchlein und Hüften kaschiert und eine maximale Bewegungsfreiheit erzielt werden. Für besonders sportlich gebaute oder schlanke Herren ist ein körpernäherer Schnitt jedoch besser geeignet – wie beispielsweise der Modern Fit.

Modern-Fit

Modern Fit

„Modern Fit“ ist die neue Bezeichnung für „Slim Fit“ bzw. „Shaped Fit“ und meint denselben Schnitt. Bei Modern-Fit-Schnitten findet der modebewusste, schlanke bis normal proportionierte Mann seine ideale Passform. Körperbetont setzt Modern Fit Sie perfekt in Szene, ohne dabei einzuengen. Ein Finger sollte dabei locker unter den Knopf passen, ohne zu spannen. Neben dem schmalen Schnitt und der Taillenbetonung ist das Sakko zudem oft etwas kürzer als normalerweise üblich.

Business

Im Arbeitsalltag auf der Führungsebene oder in Jobs mit viel Kundenkontakt steht in den meisten Firmen der so genannte Business-Look auf dem Programm. Hierbei sind Sakko, Hemd und Krawatte Pflicht. Klassischerweise greift man im Business-Look zu Zwei- oder Drei-Knopf-Sakkos oder einem formellen Zweireiher. Die Krawatte sollte sich je nach Sakkoschnitt dem Revers anpassen: schmal zu schmal. Tagsüber wird ein dunkler Anzug aus hochwertigen Materialien wie Kaschmir, Schurwolle oder dickerer Baumwolle getragen. Das Oberhemd sollte langärmlig sein (zwei Zentimeter länger als die Sakkoärmel), einen Kragen besitzen und unifarben gehalten sein. Hierzu passen Weste und Manschettenknöpfe perfekt, sind aber keine Pflicht.

Semi-Business und Business Casual

Semi-Business, auch Day Informal genannt, ist eine Abstufung des Business Looks und bedeutet nur, dass bei der Arbeit im eigenen Büro ohne Kundenkontakt das Sakko ausgezogen werden darf. Sollte jedoch Business Casual verlangt werden, will man an Ihnen ein Outfit sehen, das auch außerhalb des Büros eine gute Figur macht. In Sachen Sakko darf es dann auch ein Einknopfsakko sein, außerdem sind verschiedenste Farben erlaubt. Die Krawatte bleibt im Schrank und ein Button-Down-Hemd oder Poloshirt dürfen das Oberhemd mit Kragen ersetzen.

Casual 

Wenn nur „Casual“ am Arbeitsplatz gefordert wird, dürfen Sie eigentlich alles tragen, was Sie wollen – solange es gepflegt ist, es sich nicht um Shorts und Sandalen handelt. Zum Casual-Look können Sie auch ein modernes Ein-Knopf-Sakko tragen. Selbst Jeans und T-Shirts sind okay, wenn Sie keine Löcher haben und nicht zu provokativ sind. In der Freizeit haben Sie jeglichen modischen Spielraum und können beispielsweise mit einer angesagten Jeans im Destroyed Look zum Sakko einen coolen Stilbruch erzeugen. 

Festlich

Wenn von Abendgarderobe die Rede ist, ist der klassische dunkle Anzug mit passenden schwarzen Lederschnürschuhen gemeint, mit dem Sie in den meisten Fällen goldrichtig liegen. Je nach Anlass sollten Sie ein Zwei-Knopf-Sakko, Drei-Knopf-Sakko oder einen Zweireiher in Schwarz, Dunkelblau oder Anthrazit wählen und ihn mit einem hellen Hemd kombinieren. Wählen Sie Krawatte und Einstecktuch möglichst Ton-in-Ton. Eine Weste sieht immer gut aus, ist aber bei „festlicher Abendgarderobe“ kein Muss. 

Wenn es besonders formell zugeht, beispielsweise auf Bällen oder einer Gala, ist ein Smoking oder ein Frack die richtige Wahl. Bei einem etwas lockereren festlichen Anlass muss es dagegen nicht immer der dunkle Anzug sein. Auf einer Sommerhochzeit, einer Taufe oder Konfirmation machen sich helle Farben sehr gut. Auch die Kombination von beispielsweise einer beigen Hose zu einem Sakko in Navy ist erlaubt – achten Sie in diesem Fall für einen schicken Gesamtlook allerdings besonders darauf, dass alle Kleidungsstücke farblich miteinander harmonieren.

Polyester

Polyester ist vor allen Dingen aufgrund seiner Strapazierfähigkeit und Formbeständigkeit ein so beliebtes Material. Diese Eigenschaften machen es auch für Materialmischungen so nützlich, die häufig für Bekleidung genutzt werden. Erfahren Sie hier mehr über das Material Polyester.

Viskose

Viskose oder auch Rayon ist eine aus natürlicher Cellulose in einem chemischen Verfahren hergestellte Faser, die optisch der Baumwolle ähnelt. Das hautfreundliche Material wird auch häufig als Kunstseide eingesetzt. Erfahren Sie hier mehr über das Material Viskose.

 

 

Wolle

Wolle ist eine tierische Faser, die bereits seit über 8000 Jahren für Kleidung verwendet wird. Aufgrund ihrer hervorragenden Eigenschaften – Wolle ist unter anderem temperaturausgleichend, elastisch und knitterfrei – ist sie auch heute noch ein beliebtes Material. Erfahren Sie hier mehr über das Material Wolle.

 

Leinen oder Flachs

Leinenfasern werden aus der Flachspflanze gewonnen und haben eine lange Tradition in der Textilherstellung. Das robuste, atmungsaktive und kühlende Naturmaterial ist insbesondere im Sommer und bei Allergikern beliebt. Erfahren Sie hier mehr über das Material Leinen.

 

Elasthan

Elasthan ist durch seine hohe Elastizität ideal für bequeme und passgenaue Kleidung. Häufig wird es mit Polyester oder Baumwolle gemischt und sorgt durch seine Dehnbarkeit für besonders viel Komfort. Erfahren Sie hier mehr über das Material Elasthan.

 

Nylon

Nylon zählt zu den Polyamiden und zeichnet sich durch Reißfestigkeit, hohe Elastizität und Dehnbarkeit aus. Das synthetische Material ist ideal für Futterstoffe und für Kleidung, die komfortabel sein soll. Erfahren Sie hier mehr über das Material Nylon.

 

 

 

Wasch- und Reinigungstipps für Ihr Sakko

Ein hochwertiges Sakko sollte, wenn keine größeren Unfälle mit Soßen oder Ähnlichem passiert sind, nur einmal pro Jahr zusammen mit der passenden Anzughose in die chemische Reinigung. Die Reinigungsmittel schaden auf Dauer dem Stoff und wenn Sie nur das Sakko und nicht auch die Hose reinigen lassen, bleicht es eher aus als die Hose. Grundsätzlich sollten Sie versuchen, auf den Gang in die Reinigung zu verzichten. Das ist normalerweise auch gar nicht nötig, wenn Sie diese wenigen Punkte beachten:
  1. Ziehen Sie Ihr Sakko möglichst nur einen Tag an und lassen Sie es danach ein bis zwei Tage auf einem breiten Bügel atmen. Sie sollten also mehrere Sakkos besitzen.
  2. Knitterfalten entledigt sich Ihr Sakko in der Regel von allein, wenn Sie es im Badezimmer hängen lassen, während Sie duschen. Alternativ können Sie es auch mit einem Steamer bedampfen. Nur bei wirklich tiefen Falten sollten Sie mit einem Dampfbügeleisen Hand anlegen.
  3. Grober Staub und Tierhaare verschwinden mit einer Kleiderbürste. Verzichten Sie auf Kleberollen, da diese den Fasern des Sakkos schaden.
  4. Wenn es sich nicht gerade um Rotwein, Blut oder ähnliche Stoffkiller handelt, bei denen Sie nicht um die chemische Reinigung herumkommen, können Sie Flecken auch mit einem feuchten Tuch selbst entfernen. Verzichten Sie aber auf Seife und andere Reiniger.