Endlich Apfelsaison – die drei besten Rezepte

Die besten Apfel-Rezepte
 
„An apple a day, keeps the doctor away“ („Ein Apfel täglich hält den Arzt fern“), so heißt es bei den Briten – und recht haben sie. Damit Sie den runden Immunsystemhelden nicht nur roh verspeisen müssen, gibt es eine Vielzahl von Gerichten: Von süßen Leckereien über exotische Dips bis zu herzhaften Hauptgerichten ist alles dabei. Wir haben unsere drei Lieblings-Apfelrezepte für Sie zusammengestellt.
 
 

Apfelstrudel

 
Neben dem Apfelkuchen, zu dem es unzählige Rezepte und Variationen gibt, ist der Alt-Wiener-Apfelstrudel der Apfelgerichteklassiker schlechthin. Das folgende Rezept reicht als Dessert für mindestens vier Personen.
 
Die besten Apfel-RezepteFür den Teig (alternativ fertiger Blätterteig):
250 g Weizenmehl
100 ml Wasser
20 ml Olivenöl (alternativ Sonnenblumenöl)
1 Prise Salz
1 Ei
 
200 ml Sonnenblumenöl
 
Für die Apfelfüllung:
1 kg säuerliche Äpfel (z. B. Holsteiner Cox)
200 g Rosinen
100 g Paniermehl
50 g Weidebutter (alternativ Margarine)
140 g Zucker
10 g Zimt
10 ml Saft einer frisch gepressten Zitrone
1 Tasse zerlassene Butter
1 Schuss Rum (optional)
50 bis 100 g Puderzucker (optional)
 
So gelingt der Apfelstrudel:
Die Teigzutaten kneten, bis ein glatter Teig entsteht, der sich vom Boden löst. Eine Schüssel mit dem Sonnenblumenöl füllen und den Teig als Ball darin eine halbe Stunde baden lassen und ab und an wenden. In der Zwischenzeit die Butter schmelzen lassen. Danach den Teig in Mehl wenden und auf einem bemehlten Tuch rechteckig hauchdünn ausrollen und mit der zerlassenen Butter bestreichen.
 
Die Äpfel schälen, entkernen und in Scheiben schneiden. Nun das Paniermehl in Butter anrösten und Zimt und Zucker hinzufügen. In einer Schüssel die Mischung mit den restlichen Zutaten (außer dem Rest der zerlassenen Butter) gut zu einer Masse vermengen. Währenddessen den Backofen bei 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Masse auf den ausgerollten Teig streichen, dann in der Länge zusammenrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Für etwa eine halbe Stunde auf mittlerer Schiene backen lassen, bis der Apfelstrudel goldbraun ist. Aus dem Backofen nehmen, mit dem Rest flüssiger Butter bestreichen und eine weitere halbe Stunde ruhen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen und anschneiden. Dazu passt Vanilleeis oder -soße.
 
 

Flammkuchen mit Ziegenkäse und Äpfeln

 
Dieses Hauptgericht ist auch für Vegetarier ein Gaumenschmaus. Die Würze des Ziegenkäses verbindet sich mit der Schärfe der roten Zwiebeln und der süßen Note des Apfels zum Geschmackserlebnis. Das Rezept ist für zwei Flammkuchen ausgelegt.
 
Die besten Apfel-RezepteFür den Teig (alternativ fertiger Flammkuchenteig):
250 g Weizenmehl
150 ml Wasser
30 ml Sonnenblumenöl
1 TL Salz
 
Für den Belag:
150 g Ziegenkäserolle
200 g Ziegenfrischkäse
1 großen süßlichen Apfel (z. B. Gala)
2 rote Zwiebeln
30 ml Milch
30 ml Olivenöl
1 Prise Rosmarin
1 Prise frisch gemahlenen Pfeffer
1 Prise Chili
 
Alle Teigzutaten zu einem elastischen Teig kneten und für eine halbe Stunde ruhen lassen. Den Backofen auf 220 Grad bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Apfel und die Zwiebeln in Scheiben schneiden und kurz im Olivenöl anbraten. Nun Frischkäse und Pfeffer vermengen und mit der Milch zu einer glatten, aber noch streichfesten Masse rühren. Die Käserolle in dünne Scheiben schneiden. Jetzt den Teig mithilfe von etwas Mehl auf Backpapier zu zwei Flammkuchen dünn ausrollen. Die Käsemasse auf die beiden Flammkuchen streichen und mit Käserollenscheiben, Zwiebeln und Äpfeln belegen und mit Rosmarin und Chili bestreuen. Nun einen Flammkuchen für etwa 20 Minuten goldbraun backen lassen und danach mit dem zweiten Flammkuchen wiederholen.
 
 

Pikante Bratäpfel

 
Den süßen Bratapfel mit Marzipan, Rosinen und Nüssen kennt jeder, aber wussten Sie, dass es den Klassiker auch als herzhafte Variante gibt? Mit Camembert und Bacon wird er zum schmackhaften Exoten. Dieses Rezept ergibt vier pikante Bratäpfel.
 
Sie brauchen dafür:
4 große säuerliche Äpfel (z. B. Boskop)
250 g Camembert
2 TL Waldhonig
8 Scheiben Bacon
4 EL Pinienkerne
2 Zweige Thymian
1 Prise Meersalz
1 ½ TL frisch gemahlenen Pfeffer
 
Den Deckel (das obere Drittel) des Apfels abschneiden und das Kerngehäuse ausstechen, aber dabei den Boden intakt lassen. Den Apfel noch etwas mehr ausschaben, sodass rundum etwa ein Zentimeter übrigbleibt. Den Ofen bei 180 Grad vorheizen und eine Auflaufform einfetten. Nun den Camembert und das restliche Fruchtfleisch in kleine Stückchen schneiden und den Thymian von den Zweigen trennen. Die Pinienkerne ohne Fett in der Pfanne rösten. Apfel- und Camembertstückchen mit Pinienkernen, Salz, Pfeffer und Honig mischen und damit die Äpfel füllen. Die Bratäpfel in die Auflaufform setzen und solange (etwa 45 Minuten) bei Ober- und Unterhitze backen, bis die Schale der Äpfel platzt. Der Bacon wird kross gebraten oder gebacken und über die Bratäpfel gelegt.
 
Viel Spaß beim Nachkochen, Nachbacken und Genießen!
 
Alle Rezepte stammen aus den Kochnotizen der Oma einer unserer Redakteurinnen und wurden genussvoll getestet.
 

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4 Gedanken zu “Endlich Apfelsaison – die drei besten Rezepte

Aktuelle Kommentare:

  1. Von Sybille Medina am 10.10.2017

    Hallo liebes Adler-Team,
    ich habe erst nur den pikanten Bratapfel nachgekocht. weil ich die Zutaten im Haus hatte, aber nachdem der einfach himmlich schmeckte, habe ich auch den Flammkuchen probiert und nur die Zwiebeln weggelassen. Es war umwerfend! Danke für die Rezepte! Ihre Sybille

    • Von Adler am 13.10.2017

      Liebe Sybille,
      das freut uns sehr, danke für Ihr Feedback.
      Gerne werden wir in Zukunft häufiger Rezepte im Magazin veröffentlichen.
      Viele Grüße,
      Ihr Adler Magazin Team

  2. Von Moschner Gisela am 19.09.2017

    Habe alles ausprobiert hat sich gelohnt.

  3. Von Moschner Gisela am 19.09.2017

    Super lecker 😀👍😀👍

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