Gut schlafen – 5 Tipps für erholsamen Schlaf

Bald ist Zeitumstellung: Am 25.10. werden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt – und damit ist der Übergang von der Sommer- auf die Winterzeit vollzogen. Daran muss sich der Körper erst einmal gewöhnen und reagiert manchmal mit Einschlafproblemen und Schlafstörungen.

Schlafstörungen können aber auch andere Ursachen haben: Allein in Deutschland leiden laut dem Ärzteblatt sechs bis zehn Prozent der Bevölkerung an Ein- und Durchschlafstörungen. Ein akutes Problem also, für das wir Abhilfe schaffen wollen: Unsere fünf Tipps helfen Ihnen dabei, zur Ruhe zu kommen und Ihre Chancen auf eine erholsame Nacht zu steigern.

Darum ist erholsamer Schlaf so wichtig


Schlafen ist für das allgemeine Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit essenziell. Wer kennt das nicht: Schläft man zu wenig, ist man am nächsten Tag müde, erschöpft und kann sich schlechter konzentrieren. Das hat sicher jeder von uns schon mal erlebt.

Während des Schlafens kommt unser Körper zur Ruhe und findet Erholung, es laufen mehrere Regenerierungsprozesse ab. Deshalb ist genug Schlaf beispielsweise wichtig für unsere Haut, aber natürlich auch für unseren Geist: Unser Gehirn verarbeitet im Schlaf Informationen und speichert diese im Tiefschlaf in unserem Langzeitgedächtnis ab.

Deutlich wird also: Ein erholsamer Schlaf ist kaum zu überschätzen und für unser Leben unverzichtbar.

5 Tipps für erholsamen Schlaf

Schnell einschlafen und morgens erholt aufwachen – das klingt so einfach, ist es für viele aber nicht. Denn oft wälzen wir uns im Bett herum, lassen den Tag im Kopf Revue passieren, bleiben an Gedanken hängen und können einfach nicht einschlafen: weil sich das Gedankenkarussell dreht, unser Körper sich wach fühlt oder es noch andere Störquellen gibt.

Was können Sie tun, wenn Ihnen das nur allzu bekannt vorkommt? Sie können beispielsweise unsere Tipps für erholsamen Schlaf ausprobieren.

Tipp 1: Sorgen Sie für eine bequeme Schlafatmosphäre und -umgebung

Eine schlaffördernde Atmosphäre und Umgebung sind unverzichtbar, um gut zu schlafen. Das Wohlfühlen steht dabei an erster Stelle: Sorgen Sie für einen angenehmen Schlafplatz, also ein bequemes Bett, eine qualitativ hochwertige Matratze, weiche Bettbezüge, ein gemütliches Kissen sowie die richtige Schlaftemperatur. Diese sollte am besten bei ungefähr 18 Grad Celsius liegen.

Hilfreich ist es außerdem, vor dem Schlafengehen das Zimmer zu lüften. Ebenso wichtig ist es, für die richtigen Lichtverhältnisse und eine ruhige Schlafumgebung zu sorgen. Schirmen Sie sich von störenden Geräuschen ab und dunkeln Sie Ihr Schlafzimmer so gut wie möglich ab. Ist Ihre Wohnumgebung laut, können beispielsweise Ohrstöpsel Abhilfe schaffen.

Tipp 2: Beseitigen Sie Störquellen


Um ruhig schlafen zu können, ist es essenziell, Störquellen und Ablenkung zu vermeiden. Störquellen können nicht nur Geräusche sein, sondern auch Geräte wie Smartphone oder Fernseher, welche die Schlafqualität mindern können.

Daher gilt: Schalten Sie das Smartphone aus oder wenigstens in den Flugmodus, dann kann Sie auch keiner mehr stören. Sie können Ihr Handy auch in einen anderen Raum legen.

Ähnlich sollten Sie mit anderen Geräten verfahren: Auch das Licht, das vom Stand-by-Modus des Fernsehers ausgeht, kann stören. Den Stecker zu ziehen oder die Steckerleiste auszuschalten, kann hier eine einfache und effektive Lösung sein.

Tipp 3: Achten Sie auf regelmäßige Schlafenszeiten

Regelmäßige Aufsteh- und Einschlafzeiten sind eine große Hilfestellung, um ein wohltuendes Schlafverhalten aufzubauen. Gehen Sie also abends möglichst regelmäßig ins Bett und stehen Sie morgens nach Möglichkeit auch zur gleichen Zeit auf. So kann sich Ihr Körper an den Rhythmus gewöhnen und ihn mit der Zeit von selbst umsetzen.

Planen Sie außerdem ausreichend Schlafenszeit ein: Empfehlenswert ist ein Schlafpensum zwischen sieben und acht Stunden. Es gibt aber auch Menschen, die mit sechs Stunden auskommen, oder solche, die mehr als acht Stunden Schlaf benötigen.

Wenn Sie noch nicht wissen, mit wie vielen Stunden Schlaf Sie sich frisch und erholt fühlen, probieren Sie am besten aus, mit welcher Anzahl Sie am besten zurechtkommen.

Tipp 4: Vertagen Sie Ihre Gedanken

Gedanken rauben uns oft den Schlaf. Bei vielen Menschen beginnt, wenn sie sich zur Ruhe legen, im Kopf das Gedankenkarussell. Hier hilft in der Regel nur ein konsequentes „Nein“. Sagen Sie sich: „Jetzt schlafe ich. Um meine Gedanken kümmere ich mich am nächsten Tag.“

Manchmal kann es auch hilfreich sein, Ihre Gedanken vor dem Schlafengehen zu notieren, um den Kopf frei zu bekommen. Wenn die Gedanken allerdings zu stark sind, kann es helfen, Ihre Wahrnehmung auf Ihren Körper zu lenken. Achtsamkeit ist hier das Stichwort!

Tipp 5: Verzichten Sie auf Koffein, Alkohol und Nikotin unmittelbar vorm Schlafengehen


Vor dem Schlafengehen sollten Sie unbedingt auf Nikotin, Koffein und Alkohol verzichten, denn diese Stimulanzien putschen den Körper auf und halten ihn folglich wach, sodass es noch schwerer fällt, zur Ruhe zu kommen.

Genauso hinderlich kann für den Körper übrigens schweres Essen vor dem Schlafengehen sein: Denn dieses ist nicht so leicht zu verdauen und kann den Stoffwechsel folglich auf Trab halten.

Nehmen Sie deswegen nur kleine Mahlzeiten vor dem Schlafengehen zu sich. Die Zeitspannen zwischen Abendessen und Schlafengehen sollten mindestens drei Stunden betragen.

 

 

 

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