Sommerzeit ist Beerenzeit – leckere Rezepte für süßen Genuss

Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren und Co. – die Vielfalt der im Sommer in Gärten, auf Feldern und in Wäldern gedeihenden Früchte ist groß. Beeren schmecken nicht nur himmlisch, sondern sind regelrechtes Superfood. In dem kleinen runden Obst stecken nämlich zahlreiche Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe.

Insbesondere Erdbeeren und Heidelbeeren unterstützen das Immunsystem und wirken beispielsweise vorbeugend gegen Herzinfarkt. Nur einer der Gründe, im Sommer möglichst viele der frischen Früchte zu verspeisen und sich diese einmal genauer anzuschauen. Außerdem haben wir für Sie zwei schmackhafte Beeren-Rezepte, die nur darauf warten, Ihren Gaumen zu erfreuen.

 
 

Eine kleine Beerenkunde

 
Erdbeeren – die rote Versuchung der Natur

Die roten süßlich schmeckenden Beeren gehören zum Sommer wie der Besuch der Eisdiele oder des Schwimmbads. Sie sind reich an Wasser, Vitamin C und Folsäure. Die Gartenerdbeere entwickelte sich durch die Kreuzung zweier amerikanischer Erdbeersorten im 18. Jahrhundert. Es gibt zahlreiche Sorten sowohl fürs Beet als auch für den Topf.

Geerntet werden die Kulturerdbeeren von Mitte Mai bis August. Walderdbeeren blühen von April bis Juni, reifen den ganzen Sommer über und stellen keine Wildform der Gartenerdbeere dar.

Heidelbeeren – kleine blaue Vitaminbomben

Heidelbeeren beziehungsweise Blaubeeren zeichnen sich durch ihre tiefblaue Farbe aus, die sie aufgrund von Pflanzenfarbstoffen namens Anthocyane haben. Sie zeichnen sich durch einen geringen Zuckergehalt aus und sind reich an Vitamin C, Calcium, Zink, Eisen und Folsäure. Das blaue Superfood kann ab Ende Juni bis September geerntet werden.

Man unterscheidet generell zwischen der Wald-Heidelbeere (auch wilde Blaubeere) und der Kultur-Heidelbeere, die es in Gartencentern gibt und deren Früchte im Supermarkt angeboten werden. Wilde Blaubeeren sind in schattigen Wäldern und Mooren zu finden. Die Beeren der Pflanze sind kleiner als die der hellfleischigen Kultur-Heidelbeere, das Fruchtfleisch ist purpurviolett.

Brombeeren – dunkel und gesund

Wussten Sie, dass Brombeersaft gut gegen Husten ist? Die Pflanze mit ihren dunkelfarbigen Früchten kann aber noch viel mehr. Ein Tee aus den Blättern beispielsweise ist bei Erkältung und Magen-Darm-Beschwerden hilfreich. Brombeeren weisen sehr viel Vitamin E auf und enthalten Calcium, Kalium und Magnesium.

Wildformen der Brombeere sind häufig auf Waldlichtungen und in Wildhecken heimisch. Besonders beliebt sind gezüchtete Sorten ohne Stacheln, bei denen die Früchte größer sind als die wilde Variante. Sie sind ab Ende Juli reif.

Himbeeren – nicht nur im Sommer lecker

Himbeeren besitzen einen hohen Eisengehalt und eine antioxidative Wirkung. Sie dienen der Vorbeugung von Krankheiten, indem sie freie Radikale binden. Die rosa-roten Beeren, die in vielen Gärten zu finden sind, haben ihren Ursprung in der europäischen Waldhimbeere.

Die Ernte ist von Ende Juni bis Ende Oktober möglich, da es zwei Arten von Himbeersträuchern gibt: Sommer- und Herbsthimbeeren. Dass Himbeeren reif sind, erkennen Sie, wenn die Früchte beim Ernten ohne großen Kraftaufwand in Ihre Hand fallen.

Johannisbeeren – köstlich in allen Farb-Varianten

Johannisbeeren gibt es in Weiß, Schwarz und Rot. Die schwarze Variante enthält besonders viel Vitamin C. Die kleinen kugeligen Beeren sind gut für die Haut und die Verdauung.

Die Kultursorten kommen der Wildart ziemlich nahe, die unter anderem in Auwäldern anzutreffen ist. Rote und weiße Johannisbeeren sind zwischen Mitte Juni und Mitte August reif, schwarze zwischen Mitte Juni und Mitte Juli.

 
 

Zwei Rezepte mit Beeren

 

Johannisbeer-Baiser-Kuchen

Zutaten:
 
Für den Teig:
250 Gramm Mehl
70 Gramm Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
125 Gramm Margarine
 

Für die Baiser-Johannisbeermasse:
500 Gramm rote Johannisbeeren
5 Eiweiß
170 Gramm Zucker
60 Gramm Speisestärke
 

Zubereitung:

Alle genannten Zutaten mit dem Rührgerät (Knethaken) zu einem Teig verarbeiten und zu einer Kugel formen. Springform einfetten und Teig darin auf dem Boden ausrollen, bis dieser komplett bedeckt ist.

Den Teig außerdem an den Seiten der Form hochziehen, sodass ein Rand von ca. 4 cm entsteht. Im Backofen für ca. 12 min bei 180 (Heißluft) bis 200 (Oberunterhitze) Grad Celsius auf dem unteren Rost vorbacken. Darauf achten, dass der Teig nicht verbrennt.

Johannisbeeren waschen, Stiele entfernen und gut abtropfen lassen. Eiweiß steif schlagen und unter Rühren anschließend den Zucker einrieseln lassen. Speisestärke unterheben. Schließlich die Johannisbeeren dazugeben und vermischen.

Die Masse auf den vorgebackenen Boden geben und in den Backofen schieben. Bei 180 Grad Oberunterhitze bzw. 160 Grad Heißluft solange backen, bis die Baisermasse leicht goldbraun ist.
 
 

Erfrischender Beerensmoothie

 

Für ca. 4 Portionen:

2 Bananen
400 Gramm TK-Beeren (Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren)
Ca. 400 ml Milch
 
Zubereitung:

Tiefkühl-Beeren mit Bananen und Milch in den Mixer geben und pürieren. Wer möchte, kann anstelle der Milch auch Fruchtsaft verwenden.

In Gläser geben und eiskalt genießen. Bei Bedarf etwas Honig unterrühren und mit frischen Früchten garnieren.

 

 

 

Das könnte Sie auch interessieren:

Mindfulness ist im Trend: So bringen Sie (mehr) Achtsamkeit in Ihr Leben

SIe suchen etwas Luftiges für Ihre Beine?: Diese Röcke können sich sehen lassen

Die Grillsaison läuft noch: Diese Rezepte müssen Sie ausprobieren

 
 

> Weiterempfehlen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.