Statement Stripes: Trend-Update für den Streifen-Look


 
Das Streifenshirt aus marineblauen und weißen Querstreifen, auch Marinière bzw. Breton-Shirt genannt, ist ein Modeklassiker und erinnert an Meer und Freiheit. Und genau dafür lieben wir es!

 

Der Klassiker für den Kleiderschrank

Ursprünglich war das Ringelshirt ein Fischerhemd und eine Marine-Uniform. Genau 21 Streifen zierten das Shirt der französischen Marine Soldaten – je einer für die Siege Napoleons. Tatsächlich diente das blau-weiße Muster allerdings in erster Linie der Sicherheit: Ging ein Mann über Bord, konnte er durch das auffällige Shirt leichter im Wasser gefunden werden.
 
Coco Chanel höchstpersönlich erhob das Ringel Shirt schließlich in den Modeolymp. Das bis dahin typische männliche Shirt wurde 1917 Teil ihrer innovativen wie provokativen Kollektion, die mit der strengen Kleiderordenung für Frauen brechen wollte. Bis heute hat es einen festen Platz als zeitloses Basic-Kleidungsstück, das Mann und Frau, Jung und Alt gleichermaßen gut steht.
 
Auch gestreifte Blusen, Kleider, Blazer und vieles mehr sind längst zu Modeklassikern avanciert und sollten in keinem Kleiderschrank fehlen.

 

Der Streifen-Look neu interpretiert

Immer wieder wird der Streifen-Look von Designern neu interpretiert, sei es durch frische Farbkombinationen oder durch überraschende Schnitte. So auch in diesem Jahr.
 
Im Sommer 2018 gibt es Streifen in allen Varianten: dicke Streifen, dünne Streifen, Querstreifen, Längsstreifen, asymmetrische Streifen, ein Mix unterschiedlicher Streifenarten und bunte Streifen. Neben gestreiften Oberteilen sind derzeit auch Kleider und Midi-Röcke im Ringellock absolut angesagt.

 

Längs- oder Querstreifen?

Warum wir diesen Look so lieben? Ob klassischer Marine-Look, lässig-leger zur Boyfriend-Jeans oder schick interpretiert als Hingucker im Büro-Outfit: Kein anderes Muster ist so vielseitig und wandelbar wie Streifen.
 
Dabei ist es natürlich kein Geheimnis, dass Längsstreifen die Silhouette optisch strecken, während Querstreifen breiter machen. Insbesondere bei quer verlaufenden Blockstreifen ist vorsicht geboten.
 
Je nachdem, wie man den Streifen-Look einsetzt, kann er also die Proportionen geschickt modellieren. So lenkt ein Shirt mit Querstreifen zu einer schlichten schwarzen Hose beispielsweise gekonnt von etwas breiteren Hüften ab, während Hosen, Kleider oder Röcke mit Längsstreifen die Beine optisch verlängern können.
 
Tiefe V-Ausschnitte oder lange Ketten können waagrechte Streifen und ihre Breitenwirkung hingegen brechen. Besonders gezielt kann man mit der Silhouette spielen, wenn die Streifen in ihrer Dicke zunehmen oder unterschiedliche Farben aufweisen. Starke Kontraste und breite Streifen sind ideal, um die Aufmerksamkeit gezielt auf bestimmte Körperpartien zu lenken.

 

So stylt man Streifen richtig

Klassischerweise kombiniert man ein gestreiftes Kleidungsstück mit unifarbenen Teilen, da der Look ansonsten schnell unruhig werden kann. So geben etwa eine Jeansjacke und ein gestreiftes Kleid eine ebenso wunderbare Kombination ab, wie ein Ringelshirt und eine Jeans-Shorts.
 
Toll ist auch eine Ton-in-Ton-Kombination: Ein rot-weiß gestreiftes Shirt wirkt beispielsweise sehr harmonisch zu einem roten Rock. Diese Saison ist es zudem angesagt, mehrere Teile mit Streifen zu kombinieren.
 
Damit der Mix gelingt, sollte man dünne Streifen mit dicken Blockstreifen oder Längs- mit Querstreifen tragen. Eine Kombination aus breiten Blockstreifen wirkt dagegen schnell zu plakativ. Kombiniert man mehrere gestreifte Teile miteinander, sollte man auf auffällige Accessoires lieber verzichten, da der Look ansonsten überladen wirkt.
 
Für welches Outfit Sie sich auch entscheiden: Wir wünschen Ihnen einen tollen Streifzug durch den Sommer!

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